Geschichte des Langheimer Amtshofs 2019-05-03T11:28:40+00:00

Geschichte des Langheimer Amtshofs

Die Geschichte des Langheimer Amtshofs reicht über 600 Jahre zurück. Er diente als Wirtschaftsscheune mit Zehntscheune der Güterverwaltung für die im Kulmbacher Land ansässigen Ländereien des Zisterzienserklosters Langheim bei Lichtenfels. An der Stelle einer 1553 zerstörten Katharinenkapelle wurde er 140 Jahre später als neues Gebäude errichtet.

Die Aufbauarbeiten währten von 1691 bis 1694. Unter dem Langheimer Abt Gallus Knauer wurde der Amtshof von dem Baumeister Leonhard Dientzenhofer nach einem Entwurf von Charles Philippe Dieussart im Stil eines Prälatenbaus errichtet. Zur Lagerung des Tributs wurde direkt eine Zehntscheune angebaut. Die Rückwand des Amtshofs diente als Stadtmauer.

Seit der Verstaatlichung kirchlicher Besitzungen anno 1803 nutzte das Bayerische Königreich dieses Gebäude als Rentamt, an das Untertanen ihre Steuern entrichteten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde aus dem Rentamt ein Bayerisches Finanzamt. Als solches wurde der Langheimer Amtshof bis 1965 genutzt. Nach dem Umzug der Beamten stand das Gebäude 15 Jahre lang leer.

1980 entschloss sich die Bayerische Landesapothekerkammer als Trägerin der meisten PTA-Schulen in Bayern unsere Schule in Kulmbach zu errichten.

Schon im Schuljahr 1981/82 konnten die ersten 32 Schüler heimatnah die Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten beginnen. Seitdem wurden fast 2000 PTAs in ihren Beruf entlassen.